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The Hump

von Andreas Weiser

Der Ursprung

Ungeheuerlich sollte er sein, groß, unkompliziert, einfach ein Nurflügel aber dennoch anders.

Risszeichnung

Risszeichnung

Die Konstruktion stammt von einem Briten namens Möller, er belegte 1992 beim Bauplanwettbewerb den 2.Platz, leider war er nicht mehr für Rückfragen auffindbar. Im VTH-Bauplanheft ist der Bauplan für dieses Modell zu finden, jedoch wurde dieser in einigen Dingen komplett überarbeitet, bzw. optimiert.

Hump kurz vor dem Start...

Hump kurz vor dem Start...

Das Modell

...hat eine Spannweite von 3,44m und wiegt als Segler ca. 2,7kg, mit Elektroantrieb werden es 3,75kg bei ca. 1,56 qm Flügelfläche. Über die gesamte Spannweite wird als Profil ein SD 8000 eingesetzt, im Mittelteil ist es jedoch modifiziert.

Als Steuerung arbeiten kombinierte Quer-/Höhenruder, Wölbkappen und eine Landebremse zusammen. Der Schwerpunkt lässt sich ohne Blei einstellen, da die Motoraufnahme variabel gestaltet werden kann. Hiermit sind ca. +/- 25mm Schwerpunktverschiebung möglich, die dem Hump keine Probleme bereiten. Dies sollte im Allgemeinen genügen.

Flächenverbindung mit Multilock, Anschlüssen und Gleitkufe

Flächenverbindung mit Multilock, Anschlüssen und Gleitkufe

Der Bau

...hat einiges an Hirnschmalz gefordert! Der Plan gibt nicht alle Maße und Winkel wieder, man sollte sich auch schon sehr früh Gedanken über RC-Einbau und Antrieb manchen. Von einigen Angaben der Bauanleitung wurde abgewichen:

Winglets mit Original-V-Form -- einfach gut

Winglets mit Original-V-Form -- einfach gut

Winglets modifiziert -- einfach scharf und ungeheuerlich.

Winglets modifiziert -- einfach scharf und ungeheuerlich.

...und seine Unwägbarkeiten

Für die vielen Winkel, die beim Bau des Modelles eingehalten werden müssen, sollte man sich Schablonen herstellen, um immer wieder zu kontrollieren ob alles noch am Platz ist und um die Gleichheit der linken und rechten Flächenhälfte zu garantieren. Dabei fallen schon einige Winkelschablonen an. Jedes Teil muß 3-dimensional in seiner Lage überprüft werden! Angaben in Grad können letztlich einige Zentimeter an Abweichungen bedeuten. Ist passiert, war in dem Baustadium aber noch zu berichtigen. Es werden 4 Flächen und 2 Wingletteile auf einem geraden Baubrett getrennt aufgebaut.

Elektro-Druckantrieb - das Aufnahmerohr in CFK echt edel

Elektro-Druckantrieb - das Aufnahmerohr in CFK echt edel

Der Elektroantrieb

...wurde mit dem Geck-Programm errechnet, dieses stimmt ziemlich gut.

5 min. Vollgas sind drin, das Steigen bewegt sich dabei um 2,2-3,2 m/sec (Variomessung).

!!! Achtung: Nehmt keine zu schraubenden Propverbindungen, der Linksläufer entledigt sich dieser und wirft sie einfach ab. !!!

Bremsklappe/Serviceöffnung in der Vorderkante

Bremsklappe/Serviceöffnung in der Vorderkante

Start des Hump

Start des Hump

Die Flugeigenschaften

Starten geht alleine sehr gut! Einfach volle Klappen setzen und los. Dann erst Motor anschalten (Finger - autsch!) und dann die Klappen etwas zurücknehmen.

Die Klappen wirken momentenneutral, die Bremslandeklappe nur bis zu einer bestimmten Ausfahrposition, darüber hinaus muß Höhenruder beigegeben werden.

weit oben...

weit oben...

Das Flugbild trügt etwas, man glaubt das Modell kommt nicht voran, ist aber ein falscher Eindruck. Wer schneller fliegen will, setzt die Klappen um ca. 5mm nach oben. Das ist auch die Position mit der man den "Brocken" aus 700m runterholt, dann jedoch mit voll gefahrener Bremsklappe zusätzlich. Das effektive Sinken beträgt 3 Meter/Sek.

im Landeanflug

im Landeanflug

Zum Landen fahre ich die Wölbklappen in die 1. Position, langsames Einschweben heißt die Devise. Je näher des Modell kommt, umso besser läßt sich die tatsächliche Geschwindigkeit feststellen (Eindruck täuscht...). Das Modell landet auf den Kufen, die eine sichere Landung ohne Flächenbeschädigung gewährleistet,und dafür sorgen, daß es nach 2 Metern zum Stillstand kommt.

persönliches Fazit

Es ist und bleibt ein super Thermikmodell, das sehr gut zu sehen ist und auch nicht überfordert ist, mal ein paar Minuten alleine weiterzufliegen, das Flugverhalten ist sehr eigenstabil und sollte nicht mit einem Co5 verglichen werden. Mit Vario ist es ein reiner Spaß. Der Hump nimmt jede kleine Brise super an und fällt nicht aus der Thermik. Mit keinem Nurflügel-Modell war ich so lange in der Luft wie mit ihm. Von den Leitwerklern erst garnicht zu sprechen... Jaja... in dem Bereich gibt es halt nichts besseres als einen Nurflügel, ist doch klar. :-))

Na wartet nur, die neuen GP3300 Zellen sind schon bestellt, dann ist auch ohne Thermik eine Stunde immer drinn!

Ende eines schönes Tages...

Ende eines schönes Tages...



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